Beiträge von rob


    Ja, du hast recht, ich habe die zahlen verwechselt. Aber ich glaube nach wie vor, dass es vor allem auf die Leitfaehigkeit ankommt.


    Ach ja, wie man aus der englischen Wikipedia sehen kann, ist die spezifische Waermekapazitaet pro Mol (also pro Volumen und Du fuellst ja wahrscheinlich eine bestimmte Zahl von Litern und nicht von Gramm in Deinen Trocki) von allen Edelgasen (also insbesondere Argon und Helium) praktisch gleich:


    http://en.wikipedia.org/wiki/Specific_heat_capacity


    Wenn es also wirklich auf die Waermekapazitaet ankaeme, muesste Helium und Argon gleich warm sein. Das will doch wohl aber niemand behaupten, oder?


    Um meine Meinung nochmal zusammen zu fassen: Solange man mit Luft oder Nitrox taucht, ist eine "Argonflasche" ein fashion statement und bringt nix fuer den Waermehaushalt. Taucht man mit Trimix, ist sie praktisch, aber am einfachsten fuellte man sie mit Luft, fuer die Waerme ist das praktisch das gleiche und man braucht kein teures Argon.

    Zitat

    Original von Markus
    Hi rob,


    wichtig ist in dem Zusammenhang nicht die Leitfähigkeit, sondern die Wärmekapazität und damit die Energie, die benötigt wird, um das einströmende Gas zu erwärmen.
    Dieser Unterschied ist gravierend.


    Ich verstehe zwar nicht, warum das relevant sein soll, das Gas tust Du doch einmal auf Tiefe rein und dann bleibt es drin und muss nicht mehr erwaermt werden, aber bitte,


    http://de.wikipedia.org/wiki/Argon
    http://de.wikipedia.org/wiki/Stickstoff


    die Waermekapazitaet von Argon pro g (wichtiger waere pro mol, aber der Unterschied ist klein) ist doppelt so gross, du brauchst also doppelt so viel Koerperwaerme um das Argon warm zu bekommen.


    Ich glaube aber wie gesagt trotzdem, dass es auf die Leitfaehigkeit ankommt, Dein Koerper produziert mit 60W Waerme und die Frage ist halt, wie effektiv die ans kalte Wasser abgefuehrt wird.

    Zitat

    Original von bubblemaker27
    Bei genauerer Betrachtung (setze das ganze mal in ein Prozentuales Verhältnis) wirst Du feststellen das bei langen Tauchgängen mit ausgedehnter Deko eine Abweichung von beinahe 25% in der Wärmeleitfähigkeit des dich umgebenden Gases eine durchaus nennenswerte Größe darstellt.


    Mir ist aber nicht wirklich klar, wie stark sich dieser Unterschied in einem nennenswerten Temperaturunterschied niederschlaegt. Kann schon sein, dass man's merkt, muss aber nicht, bzw da kommen dann auch schnell andere Faktoren (Dicke und Qualitaet des Unterziehers) mindestens so stark ins Spiel.

    Ich bin ja nur ungern Spielverderber, moechte aber trotzdem auf


    http://de.wikipedia.org/wiki/W…tf%C3%A4higkeit#Beispiele


    hinweisen. Wie man da sehen kann, ist die Waermeleitfaehigkeit (also umgekehrte Isolierfaehigkeit) von Argon nur unwesentlich schlechter also von Sauerstoff und Stickstoff. Daher wage ich die Behauptung, dass der Effekt von Argon im Anzug im Vergleich zu Luft eher aus dieser Kategorie ist:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Placeboeffekt


    Dem unbenommen hat Helium eine fast 10 mal bessere Waermeleitfaehigkeit, taugt also zum Isolieren nicht wirklich. Aber ich wuerde behaupten, Luft in der Argonfalsche ist praktisch genau so gut.


    BTW: Hier einen englischen Spell checker zu haben ist nicht wirklich sinnig. Entweder einen deutschen oder keinen, die roten Linien irritieren zumindest mich nur.

    Ich habe mal in ein gutes Universalakkuladegeraet investiert, (meine Wahl fiel auf
    http://shop.elv.de/output/cont…74&detail=10&detail2=7266 ) seitdem bin ich einfach nur froh damit, und zwar was saemtliche Akkus angeht, von der Tanklampe bis zum USB-Stick. Praktisch finde ich dabei auch, dass man immer genau sehen, kann, was es tut, da Spannung und Strom angezeigt werden und es diverse Programme gibt (nur aufladen, oder zunaechst leeren oder mehrere Zyklen zur Wiederherstellung). Fuer mich eindeutig eine Investition, die sich gelohnt hat.

    Ich glaube schon, dass die Farbe unbedingt gelb sein sollte. Sonst riskiert man, dass einen die Unterwasserpolizei festnimmt und einem die letzten 100 Tauchgaenge aus dem Logbuch streicht (incl. aller darin erworbenen Brevets).


    Aber Spass beiseite, es sollten wohl tatsaechlich besser nur erste und zweite Stufen, die vom Mitteldruck in etwa passen, zusammengehaengt werden. Ich weiss nicht, wie das bei den von Dir genannten Modellen ist (das laesst sich aber sicher ergoogeln), fuer mich war mal nur relevant, dass Poseidon einen wesentlich hoeheren Mitteldruck hat, als so ziemlich der Rest der Welt und daher nicht kompatibel ist.


    Generell ist aber natuerlich auch zu sagen, dass zumindest jenseits der tropischen Gewaesser ein Oktopus keine so brilliante Idee ist und man besser auf zwei vollstaendige Automaten aufruesten sollte.


    Fuer Leute die des Englischen maechtig sind, habe ich hier


    http://www.atdotde.de/octopus.html


    mal aufgeschrieben, warum einem ein Oktopus moeglicherweise wesentlich mehr Redundanz vorgaukelt, als tatsaechlich vorhanden ist.


    Viele Gruesse
    Robert

    Meinem Aladin Air ist vor zwei Jahren die Batterie ausgegangen. Weil das Wechseln bei Scubapro so ewig dauerte, hatte ich mir inzwischen einen Vyper gekauft. Jetzt habe ich einen Aladin mit neuer Batterie, der noch nicht einmal wieder im Wasser war. Wenn Du den haben willst, koennten wir uns sicher auf einen fairen Preis einigen.


    Zum urspruenglichen Thema: Solange ein Rechner kein Blasenmodell macht sondern irgendwas Haldane-artiges, sollte es nicht vorkommen, dass bei 6m noch Dekozeit dazu kommt (ausser fuer irgendwelche Aufschlaege fuer zu schnelles Auftauchen, Jojotauchen, heftiges Atmen oder so), denn bei denen ist die Nullzeit noch bei 9 oder 10m unendlich. Dh, wenn man auf dieser Tiefe alle Gewebe maximal aufsaettig, kann man immer noch sofort auftauchen. Daher sollte einen eine flachere Tiefe immer weiter aus der Deko raus statt reinbringen. Mir klingt das sehr nach Computerfehler.

    Ein wichtiger Hinweis scheint mir zu sein, dass das Problem vornehmlich am Ende des Tauchgangs auftritt. Dh am allgemeinen Trim kann es nicht alleine liegen, sonst waere das Problem am Anfang schon da.


    Ich fuerchte, es bleibt bei der Antwort "das geht von alleine weg, wenn Du Dich besser an den Trocki gewoehnt hast", man muss sich halt doch im Trocki etwas anders als im Nassanzug unterwasser bewegen (insbesondere kopfueber irgendwas machen, zB abtauchen, ist tabu).


    Falls es aber doch mal passiert ist, dass die Fuesse zu leicht werden, bekomme zumindest ich die Luft am allerbesten raus, in dem ich mich seitlich drehe, also keine Rolle mache, sondern eine Schraube. Meist reicht etwas auf die Seite legen (am besten die linke wegen des Trockiauslasses), aber spaetestens eine komplette Schraube macht meine Fuesse immer luftfrei. Probier's einfach mal aus.

    Das Problem bei allen diesen Gasplanungsrechnungen ist nur, dass bei Panik das AMV gerne mal einen Faktor 10 groesser ist, als unter Normalbedingungen, daher ist jede Rock-Bottom-Rechnung auch nur zahlenbasiertes Raten und das Hoffen, dass die Panik nicht so schlimm wird...

    In erster Naehrung ist das AMV unabhaengig von der Tiefe. Es besagt, wie viele Liter Gas Du in der Minute durchschnittlich veratmest. Fuer einen TG mit rechteckigem Profil kannst Du es wie folgt ausrechnen: Wenn die Tiefe T Meter waren, war der Umgebungsdruck dort U=(T/10)+1 bar. Nehmen wir an, Deine Flasche(n) hatten V Liter Volumen und der Druckunterschied auf dem Fini zwischen vorher und hinterher sind dP bar. Dann hast Du ingesamt M = V x dP bar mal Liter veratet. Da Du das ja bei einem Umgebungsdruck von U bar (siehe oben) gemacht hast, hast Du dort also insgesamt M/U Liter Gas verbraucht. Das teilst Du noch durch die Zahl der Minuten, die der Tauchgang gedauert hat, und Du hast Dein AMV, normalerweise liegt das irgendwo zwischen 10 und 20 liter pro Minute.


    Wenn Dein Tauchgang kein Rechteckprofil hatte, musst Du fuer die Tiefe T die druchschnittliche Tiefe nehmen, wenn Du das Profil etwa aus dem Computer ausliest, ist diese das Integral der momentanen Tiefe ueber die Zeit geteilt durch die Gesamttauchzeit.


    Und dann gibt es eben noch den Faktor, dass bei groesserer Tiefe das AMV abnehmen kann, da dort in einem Liter Gas mehr Sauerstoff ist, den der Koerper verbrauchen kann. Allerdings kommt ja der Atemreiz nicht vom Sauerstoff, sondern vom CO2 Partialdruck im Blut und daher ist das wieder komplizierter. Und sowieso haengt erstmal das AMV von ganz anderen Dingen, vor allem von Deiner Aufregung (bzw Ruhe), dann aber auch von Deiner Koerpermasse (das Ruhe-AMV ist dazu etwa proportional), von der Temperatur bzw Isolierung und 1000 anderen DIngen ab.

    txfreak, ich weiss nicht, wie es jetzt so aussieht, aber was die gaslogistik in scarpa angeht weiss ich nur, dass die leute, die ich kenne, da ihre He-Speicherflaschen selber mit hochgenommen haben. Die haben das dann so gemacht, dass sie am Start einen Transporter gemietet haben, da die 50L Pullen und das Tauchzeug von moeglichst vielen Leuten reingeladen haben, den hochgefahren haben und die restlichen Leute konnten dann mit kleinem Gepaeck reisen.

    Ich kann mich auch nur fuer die Lidlmaske aussprechen: Die habe ich vor zwei Jahren gekauft und sie ist meine absolute Lieblingsmaske! Die sitzt auf meinem krummen Gesicht viel besser und beschlaegt viel weniger als zB die dreimal so teure Maresmaske, die bei mir auch noch rumfliegt. Dabei hatte ich sie nur so als Ersatzmaske fuer ganz unten in der Tauchkauft. Und ja, ich habe die einschlaegigen Kuechentricks gegen Beschlagen (Spueli, Zahnpasta usw) alle schon nacheinander probiert. Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Maske dieses Jahr eine andere ist, zumindest ist das Foto anders.

    Wenn schon genau, denn schon genau: Urheber ist wohl bei einem Foto meist der Fotograph. IIRC kann man in D das Urheberrecht auch nicht abgeben (zB verkaufen), man kann nur anderen (zB Verlag) erlauben, das Werk zB durch Vervielfaeltigung und Verkauf zu nutzen.


    Um das Foto einstellen zu koennen, muss man aber nicht unbeding der Urheber sein, sondern muss nur vom Urheber (=Fotographen) das Recht dazu haben. Dementsprechend sollte dann die Formulierung sein, wenn sie schon geaendert wuerde, denke ich jedenfalls.


    Siehe dazu


    http://de.wikipedia.org/wiki/U…barkeit_des_Urheberrechts

    Das kommt mir vor wie die alte Frage, wer "Hersteller" eines Automatens ist und fuer wen daher Herstellerhaftung in Frage kommt. Das wurde immer an Hand der Frage diskutiert, ob man 1. und 2. Stufe verschiedener Hersteller aneinanderhaengen darf (insbesondere, wenn man weiss dass sie den gleichen Mitteldruck haben und daher kompatibel sein sollten). Und da war wohl immer die Antwort: Wer das macht, wird dadurch zum Hersteller und CE ist der Automat auch nicht mehr. Warum sollte das nicht fuer den Schlauch mit gelten?


    Und wie schon richtig gesgat, die Versicherung kann nur da rauskommen, wenn die Veraenderung ursaechlich fuer den Unfall ist. Aber das wird sie dann moeglicher Weise erstmal behaupten und dann muss das ein Richter (der auch meist weder Taucher noch Schrauber ist) klaeren.


    Aber all das ist von mir geraten und sicher falsch und auch natuerlich keine Rechtsberatung, denn ich habe erstens keine Ahnung und bin zweitens auch kein Anwalt.

    Billig sind die Dinger auf jeden Fall. Ich konnte vor ueber einem Jahr bei ebay auch nicht widerstehen und habe fuer etwa 70 Euro so'n Ding erstanden. Als es kam, musste es erstmal zerlegt werden (der Akku musste geladen werden), dabei fiel mir schon auf, dass die O-Ringe so bestimmt nicht dichten wuerden, da sie nur in etwa in die Naehe der Nuten plaziert worden waren. Aber dafuer macht man ihn ja auf.


    Also schoen alle mit Vaseline eingeschmiert, Akku geladen und wieder zusammengebaut. Erster Versuch im Pool war sehr erfolgreich. Dann habe ich ihn mal in den See ausgefuehrt (max. Tiefe 8m). Da bin ich auch 20min nett rumgefahren, aber ploetzlich blieb er einfach stehen und ich musste zurueck schwimmen.


    Beim Aus-dem-Wasser-heben machter er auch so glucksernde Geraeusche und in der Tat hatte er einen wesentlichen Wassereinbruch in der Motorkammer. Das war kurz vor Weihnachten 2005. Ich habe ihn wieder auseinandergebaut (die Diagnose war, dass das Wasser wohl entlang der Antriebsachse reingekommen war) und gut getrocknet ueber die Feiertage. Dann habe ich ihn eine Weile in der Ecke liegen lassen.


    Als ich ihn das naechste Mal angeschaut habe, musste ich feststellen, dass die Elektronik (Laststufen, die ueber zwei Reedkontakte mit Magneten von aussen angesteuert werden) nicht mehr funktionierte, Motor und Akku aber durchaus. Dann war ich noch bei Conrad Elektronik und habe Relais und so fuer eine neue Ansteuerung gekauft, bin aber nie dazu gekommen, das Zeug zusammenzuloeten und einzubauen. Also liegt der Scooter immer noch in meiner Wohnung rum und wartet auf den naechsten Einsatz.


    Fazit: Im Prinzip ganz nett, hat aber so viele Kinderkrankheiten gehabt, dass er bei mir einstaubt.

    Wirklich interessant. Vor ein paar Jahren hatte es schon mal jemand probiert, hatte eine Schranke an den Zufahrtsweg gebaut und jemanden mit einer Kasse daneben gesetzt. Hat aber nicht lange funktioniert. Interessant finde ich aber auch das Angebot dort "Tec-Tauchen" zu machen und Trimix vorzuhalten, trifft man doch tatsaechlich in einem der Kessel in einer Ecke 20m Tiefe an und sonst eher 12-15m. Aber bitte, wer's braucht.


    Trotzdem sollte aber nochmal betont sein, dass Loebejuen einer der aller attraktivsten Tauchplaetze im weiteren Berliner Umland ist!

    Man sollte vielleicht noch erwaehnen, dass der Errormodus beim Misachten von Stopps besonders batterieintensiv ist, da er fuer die 24h alle 30 Sekunden einmal eine Datenuebertragung macht (da ja die Bedienknoepfe in dem Modus nicht mehr funktionieren und ja die Druckkammer Deinen Tauchgang auslesen koennen soll).

    Das wasserfeste "Papier" ist ja wenn ich's recht sehe, gar kein Papier, sondern Plastikfolie. Ich kaufe die in Berlin bei Modulor, da gibt's die in der Rubrik Kunststoffe-PVC Folien, andere entsprechende Laeden (Bastel- oder Modellbaulaeden zB) sollten sowas aber auch da haben. Ich schreibe da klassisch mit Bleistift drauf (moeglichst weich und ggf die Folie mit Schleifpapier etwas anrauen), aber ob Du dadrauf drucken kannst, weiss ich nicht so recht.


    Tintenstrahldrucker kommt sowieso nicht in Frage, da die Tinte wasserloeslich ist und wenn ich nicht genau weiss, ob die Folie geeignet ist, wuerde ich sie auch nicht in einen Laserdrucker oder Kopierer einlegen, wenn ich nicht ganz scharf auf geschmolzene-Folie-von-der-Trommel-kratzen bin.